Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist....
Morgens ganz früh in Penang. 4 Deutsche Chaoten bahnen sich ihren Weg durch die Stadt und erreichen den Hafen. Leider wussten diese 4 Chaoten nicht, dass heute die Ferien in Malaysia anfangen, hmmm doof und erstmal gab´s nur 2 Tickets für die Fähre nach Medan (Sumatra/Indonesien). Naja, dann erstmal 2 Tickets für Judith und Bojan. Nach längerem Warten und hoffen, dass man vielleicht noch ein Ticket bekommt und kurzem Beratschlagen was man sonst so noch tun kann bat uns die nette Dame am Schalter ihr unsere Pässe auszuhändigen und keine 3 Minuten später ging´s im Schnellschritt auf zur Fähre =) Einchecken, Auschecken aus Malaysia und los gings. Ursprünglich war geplant, dass die Fährfahrt 4 1/2 bis 5 Stunden dauern sollte. Nach knappen 9 Stunden in einer absolut unterkühlten Fähre gings dann für uns von Board. Gott sei dank, ich war schon fast ein Eiszapfen =) Man muss jetzt einfach mal dazusagen, dass es Freitag, der 13te ist und wenn man abergläubig wäre hätte man so eine Fahrt auf keinenfall auf diesen Tag gelegt, aber ich kann da nur wieder sagen: für Indonesien braucht man manchmal einfach Gottvertrauen oder wie auch immer man das ganze nennen mag....
Visa on arrival und dann in den ganz normalen Wahnsinn von Indonesien: 20000Menschen die dich irgendwohin fahren wollen zu irgendwelchen Preisen und viel Chaos. Sarah und ich haben und dann noch eine Dänin geschnappt und uns auf den Weg Richtung Bukit Lawang gemacht. Bojan und Judith hatten den Weg Richtung Lake Toba eingeschlagen und somit trennten sich unsere Wege für die nächsten Tage. Mit einem "normalen" Stadtbus, also einem Minibus mit viel zu vielen Menschen drin gings dann erstmal in die Stadt. Dort erwartete uns dann ein Privatbus der uns nach Bukit Lawang bringen sollte. Unser Fahrer verabschiedete sich nach kurzer Zeit und lies und mit 3 weiteren Fahrern alleine. Ich war wirklich gespannt ob wir da ankommen würden wo wir hinwollten. Kämpfend gegen die Müdigkeit erlebten wir dann eine recht witzige Fahrt. Nach wenigen Kilometern verlies uns Fahrer Nummer 1, nach einer Weile stieg dafür ein Guide in der uns beschwatzen wollte mit ihm eine Tour zu machen durch den Dschungel von Bukit Lawang, aber wir waren skeptisch und vertrösteten ihn mit unserer Entscheidung auf nach der Ankunft und einer kräftigen Runde Schlaf. Nach ca. 1 Stunde hatten wir dann einen neuen Gast. Eine nette Dame die auch kurz vor unserem Ziel wieder ausstieg. Ich kann euch sagen, eine interessante Fahrt. Und zu guter Letzt kamen wir dann aber ohne weitere Fahrgäste in Bukit Lawang an.
Absolut übermüdet, vollkommen hungrig und ziemlich am Ende zeigte uns der Guide den Weg zum Hostel. Er meinte wir müssten nurnoch über die Brücke und dann wären wir auch scon da. Ich fragte ihn dann mal dezent welche Brücke er meinte, ich sah erstal keine. Nach wenigen Sekunden wurde ich dann auf eine Konstruktion aus Brettern und ein paar wenigen Drahtseilen aufmerksam, ok lah, wenn er meint, dass das sein muss, dann muss ich da wohl drüber. Leider war diese kleine Hängebrücke über den tosenden Wildwasserfluss nur für kleine indonesische Menschen gebaut und nicht für europäische Riesen mit riesen Rucksäcken. Somit bin ich dezent gebückt über diese Brücke spaziert. Hört sich ja alles lässig an, war´s aber auf keinen Fall. Mittig kamen uns dann noch 3 Menschen entgegen und in diesem Moment wurde mir das erste mal bewusst, dass es nur links einen Handlauf gab und es rechts einfach im freien Fall nach unten ging. Ganz großes Kino kann ich da nur sagen. Aber letztendlich haben wir´s geschafft.
Nachdem wir kurz unsere Zimmer inspiziert haben und ein Moskitonetz geordert haben gings dann an den gemütlichen Teil des Abends: Essen und einfach in Ruhe ne Runde quatschen. Irgendwie hatten wir´s auch geschafft diesen komischen Guide loszuwerden und konnten und anschließend bei einem Schluck Verdauungsschnaps auf unserem kleinen Balkon über die Pläne für die nächsten Tage unterhalten. Trine, die Dänin war der festen Überzeugung, dass sie keinenfalls einen Dschungeltrek mitmachen würde, aber es sollte sich anders darstellen. Somit genossen wir unsere Nachtruhe und harrten der Dinge die da kommen würden....
Visa on arrival und dann in den ganz normalen Wahnsinn von Indonesien: 20000Menschen die dich irgendwohin fahren wollen zu irgendwelchen Preisen und viel Chaos. Sarah und ich haben und dann noch eine Dänin geschnappt und uns auf den Weg Richtung Bukit Lawang gemacht. Bojan und Judith hatten den Weg Richtung Lake Toba eingeschlagen und somit trennten sich unsere Wege für die nächsten Tage. Mit einem "normalen" Stadtbus, also einem Minibus mit viel zu vielen Menschen drin gings dann erstmal in die Stadt. Dort erwartete uns dann ein Privatbus der uns nach Bukit Lawang bringen sollte. Unser Fahrer verabschiedete sich nach kurzer Zeit und lies und mit 3 weiteren Fahrern alleine. Ich war wirklich gespannt ob wir da ankommen würden wo wir hinwollten. Kämpfend gegen die Müdigkeit erlebten wir dann eine recht witzige Fahrt. Nach wenigen Kilometern verlies uns Fahrer Nummer 1, nach einer Weile stieg dafür ein Guide in der uns beschwatzen wollte mit ihm eine Tour zu machen durch den Dschungel von Bukit Lawang, aber wir waren skeptisch und vertrösteten ihn mit unserer Entscheidung auf nach der Ankunft und einer kräftigen Runde Schlaf. Nach ca. 1 Stunde hatten wir dann einen neuen Gast. Eine nette Dame die auch kurz vor unserem Ziel wieder ausstieg. Ich kann euch sagen, eine interessante Fahrt. Und zu guter Letzt kamen wir dann aber ohne weitere Fahrgäste in Bukit Lawang an.
Absolut übermüdet, vollkommen hungrig und ziemlich am Ende zeigte uns der Guide den Weg zum Hostel. Er meinte wir müssten nurnoch über die Brücke und dann wären wir auch scon da. Ich fragte ihn dann mal dezent welche Brücke er meinte, ich sah erstal keine. Nach wenigen Sekunden wurde ich dann auf eine Konstruktion aus Brettern und ein paar wenigen Drahtseilen aufmerksam, ok lah, wenn er meint, dass das sein muss, dann muss ich da wohl drüber. Leider war diese kleine Hängebrücke über den tosenden Wildwasserfluss nur für kleine indonesische Menschen gebaut und nicht für europäische Riesen mit riesen Rucksäcken. Somit bin ich dezent gebückt über diese Brücke spaziert. Hört sich ja alles lässig an, war´s aber auf keinen Fall. Mittig kamen uns dann noch 3 Menschen entgegen und in diesem Moment wurde mir das erste mal bewusst, dass es nur links einen Handlauf gab und es rechts einfach im freien Fall nach unten ging. Ganz großes Kino kann ich da nur sagen. Aber letztendlich haben wir´s geschafft.
Nachdem wir kurz unsere Zimmer inspiziert haben und ein Moskitonetz geordert haben gings dann an den gemütlichen Teil des Abends: Essen und einfach in Ruhe ne Runde quatschen. Irgendwie hatten wir´s auch geschafft diesen komischen Guide loszuwerden und konnten und anschließend bei einem Schluck Verdauungsschnaps auf unserem kleinen Balkon über die Pläne für die nächsten Tage unterhalten. Trine, die Dänin war der festen Überzeugung, dass sie keinenfalls einen Dschungeltrek mitmachen würde, aber es sollte sich anders darstellen. Somit genossen wir unsere Nachtruhe und harrten der Dinge die da kommen würden....
anitteb.nabru - 13. Mär, 18:13
